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Die Hunde

Einzelcoaching
Berührende Erlebnisse aus den Hundelektionen
  • Hündin aus 2./3. Hand übernommen
Diese Hündin kam zu der Halterin aus dem Tierheim; zuvor war sie schon bei anderen Haltern gewesen. Man vermutet, dass sie aus Ibiza stammt. Sie zeigte zu Anfang ein ängstliches Verhalten allen neuen Situationen gegenüber und hatte die Angewohnheit sich hinzulegen wenn sie nicht mehr weiterwollte. Ausserdem waren die Spaziergänge für die Halterin auch eine Herausforderung wenn die Hündin für alles sehr viel Zeit brauchte und oft auch gar nicht hinaus wollte. Die Halterin hatte mit ihr schon verschiedene Kurse besucht, sodass sich gewisse Dinge wie Leinenziehen und die meisten Hunde  zu verbellen, gebessert hatten.
Als ich mit ihr und der Halterin zu arbeiten begann, machte ich sie darauf aufmerksam, dass dieses "sich Zeit lassen" etwas ist, was die Hündin braucht um Situationen einordnen zu können. Durch das beobachten der Hündin, konnte die Halterin dies viel besser annehmen. Auch das schnüffeln lassen war für die Halterin manchmal etwas nervenaufreibend, doch verstand sie nun, dass dies ein Vetrtrauenszeichen ihreseits der Hündin gegenüber und demzufolge eine Verstärkung der Bindung zur Folge hatte. Nach Ende des SKN absolvierten die beiden noch 2 Fährtenlektionen bei mir, was der Hlaterin zeigte, wie sehr sie sich auf ihre Hündin verlassen konnte. Die Hündin war voll konzentriert bei der Sache, legte sich niemals hin und zeigte praktisch kein ängstliches Verhalten mehr. Ausserdem musste die Halterin die Hündin ab ud zu fast "bremsen", was für sie ja zimlich neu war, da die Hündin sonst immer sehr langsam unterwegs war. Nach Ende der Fährtenarbeit waren Hündin und Halterin plus Kinder (die Fährtenassistenten waren!) total zufrieden. Der Ausdruck in den Augen der Hündin hatte sich verändert, war freudig und wach. Diese Hündin hatte schon viel erlebt; vermutlich auch viel Negatives. Durch das geduldige Verhalten der Halterin und ihrer Familie konnte sie nun zeigen, was für ein toller Hund in ihr steckt!

  • Mischlingshündin aus Spanien:
Die Hündin verbrachte fast ihre gesamte Welpenzeit in einem Tierspital in Spanien, da sie am Parvovirus erkrankt war. Ihre jetzige Halterin übernahm die Hündin mit einigen Herausforderungen wie: Angst vor Menschen, Angst vor der Leine, Angst nach draussen zu gehen, etc.
Mit viel Geduld kam sie langsam aus ihrem Schneckenhaus heraus und fasste Vertrauen zur Halterin und deren Familie. Die Kinder spielten dabei auch eine wesentliche Rolle, da sie es verstanden die Hündin wenn nötig in Ruhe zu lassen; aber auch sie ab und zu aus der Reserve zu locken. Die ersten beiden Coachinglektionen bestanden darin, die Halter mit ein paar Tips zu unterstützen und einen Weg zu finden die Hündin nach draussen zu bekommen.
Nach ca. 3 Monaten besuchte ich die Familie wieder und war unglaublich überrascht, wieviele Fortschritte sie gemacht hatte. Die Halter konnten unterdessen mit ihr längere Spaziergänge in der näheren Umgebung unternehmen und die Hündin versteckte sich nicht mehr  im Haus wenn ich kam.
Sie war sogar soweit, dass ich vorschlug den SKN zu absolvieren. Die Hündin erfülte alle Kriterien des SKN die abgefragt werden müssen; ein wunderschöner Erfolg für die Halter.
Eine kleine Herausforderung wollte ich ihr aber noch stellen, drum beschlossen wir mit Nasenarbeit weiterzumachen. Ich legte eine kurze Fährte auf einem ihr vertrauten Weg und holte dann die Halterin mit der Hündin. Noch immer ist das Anleinen für die Hündin mit etwas Angst verbunden, sodass wir, nachdem sie verunsichert am Anfang der Fährte stand, beschlossen sie für die Fährte abzuleinen. Sofort nahm sie die Witterung auf und suchte und fand ganz konzentriert alle Gegenstände! Am Ende der Fährte lag ein Dummysäckchen mit Futter, das sie dann ganz interessiert zu untersuchen begann. Als die Halterin das Säckchen öffnete, war sie erst etwas unsicher, nahm die Gudis aber, was sie laut Halterin noch nie vorher gemacht hat. Später, auf dem Rückweg, legte ich das Säckchen nochmal auf den Boden und wir warteten. Nach intensivem "Ablenkungsschnüffeln" steuerte sie darauf zu und akzeptierte sogar dass ich ihr daraus etwas gab; eine absolute Sensation, denn bis anhin begegenete sie mir sehr, sehr zurückhaltend! Das war eine Riesenfreude für mich! Diese Hündin, die wirklich sehr grosse Herausforderungen hatte, war doch fähig solch grosse Fortschritte zu machen in so kurzer Zeit!


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